„Deshalb sind gute Spielwaren, wie sie die Mitgliedsunternehmen des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie (DVSI) anbieten, eine wichtige Ergänzung der Bildungsangebote in Kindertagesstätten und Schulen“, erklärt DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil. „Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel.“

Kinder richtig beschenken ist gerade zu Weihnachten gefragt.

Spielwaren dienen auch der Sozialisation in der Gesellschaft. Die Vorgänge des Alltags werden von den Kindern nachgespielt. Deshalb haben Spielwaren schon seit Urzeiten das Echte und Große im Kleinen abgebildet, damit die Kinder sich ins Leben spielen. 

Wichtig ist, womit sie spielen. Kinder richtig beschenken ist gerade zu Weihnachten gefragt. Sinnvolle Geschenke fördern die Selbstständigkeit und Kreativität, sie sind altersgerecht, sie unter- und überfordern die Kinder nicht. Sehr wichtig ist, dass die Spielwaren den Sicherheitsstandards und ökologischen Normen entsprechen und das CE-Siegel tragen. Die Angebote im Fachhandel bieten hier die größte Sicherheit.

Für bis zu Dreijährige, die sprechen und laufen lernen, sind Kuscheltiere, Bewegungsspielzeug oder große Bauklötze empfehlenswert. Ab vier Jahren werden die Kinder selbstständig, gehen in die Kita und zur Schule. Puppen und Autos, Rollenspiele und Puzzles, Malfarben und Spiele sind dann gefragt.

Je mehr die Welt digitaler wird, umso größer ist das Verlangen nach dem Haptischen, Echten und Schönen.

Bei den über Elfjährigen, die sich von den Eltern absetzen und die Clique als Zweitfamilie entdecken, kommen herausfordernde Bausätze, Strategie- und Wissensspiele, Tischkicker, Darts und Karten, aber auch Modelleisenbahnen, ferngesteuerte Autos und Drohnen sowie Instrumente zum Forschen ins Spiel.

Gemeinsam spielen – Kinder mit Gleichaltrigen oder Generationen miteinander – vermittelt indirekt, was das Zusammenleben und Zusammenarbeiten in der Kita, der Schule oder im Familienalltag einfacher macht. Kinder lernen, kooperativ zu handeln, kreative Ideen zu entwickeln, sich zu konzentrieren und zuzuhören. Außerdem lernen sie, mit Gewinnen und Verlieren umzugehen und vorgegebene Regeln einzuhalten.

Ganz nebenbei werden Gedächtnis, logisches Denken und strategisches Vorgehen trainiert und die Fantasie angeregt. Und je mehr die Welt digitaler wird, umso größer ist das Verlangen nach dem Haptischen, Echten und Schönen – wie beim Spielen zu Hause.