Kein romantischer Antrag, keine roten Rosen, kein Verlobungsring im Champagnerglas. „Wir saßen sonntags beim Frühstück zusammen und unsere Tochter fragte uns, ob wir heiraten können, weil sie gern auch mal so ein schönes Blumenmädchen-Kleid tragen würde. Wir sahen uns daraufhin tief in die Augen, begannen zu lachen und klar war, dass wir heiraten werden – ohne vorher jemals darüber gesprochen zu haben.“

 

Einen Menschen zu lieben, heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden.

 

Drei Wochen später war es dann auch schon so weit. Warum so schnell? „Wir wollten im Sommer heiraten und die Sieben ist unsere Lieblingszahl – da bot sich der 07.07.an.“

Schnell wurde das Aufgebot bestellt, ein Brautkleid besorgt, eins in groß und eins in klein - „Luca wollte genauso aussehen wie die Mama“ –, und die Einladungskarten wurden verschickt. „Anfangs waren wir noch sehr entspannt, doch als der Tag X immer näher rückte, stieg auch die Aufregung, gepaart mit unendlicher Vorfreude.“

Den Tag ihrer Hochzeit erlebten Stefanie und Steffen wie in einer großen rosa Seifenblase. „Alles war perfekt: angefangen bei der Trauung über den Hochzeitstanz bis hin zur Party. Es war – nach der Geburt unserer Tochter – der schönste Tag in unserem Leben.“ An diesem Tag gab es nur eine, die glücklicher war als die Frischvermählten: die kleine Luca. „Noch heute zieht sie gern ihr kleines Brautkleid an und erzählt von der Hochzeit.“ Manchmal kann das Unperfekte eben auch perfekt sein. Für Stefanie und Steffen war es das. Wir wünschen den beiden ein wunderschönes gemeinsames Leben!