Smart Home ist kein Consumer-Produkt, sondern die Idee, mit technischen Hilfsmitteln das Leben zu Hause sicherer und bequemer zu machen und dabei auch noch Energie zu sparen. Dabei ist die dafür notwendige Technik immer nur Mittel zum Zweck und hat keinen Nutzen an sich.

Smart Home ist wie ein digitaler Butler. Die „Herrschaft“ erklärt ihm einmal die Regeln und er führt sie zuverlässig und unaufdringlich aus. Tee um fünf, Rollläden hoch um acht und runter eine Stunde nach Sonnenuntergang. Zum Abendessen wird der Fernseher ausgeschaltet und um 23 Uhr die Haustür verschlossen. Dafür und für noch viel mehr sorgte in „besseren Familien“ früher der Butler und heute – für alle erschwinglich – das Smart Home.

Smart Home ist längst kein „Schnickschnack“ mehr.

Nur wenn es um Abweichungen von der Routine ging, hieß es: „James, den Tee heute um halb sechs.“ Heute benötigt man in einem smarten Haushalt das Smartphone nur, um die Routineaufgaben anzupassen, nicht aber um das Licht im Flur einzuschalten. Ein smarter Flur weiß, wann dort Licht gebraucht wird, und an der Wand gibt es einen Lichtschalter oder Sprachkommandosysteme. „James, die Zeitung“ ist nichts anderes als „Alexa, was sind die Topnachrichten heute?“.

Smart Home ist längst kein „Schnickschnack“ mehr. Dank Smart Home können ältere Menschen länger selbstbestimmt in ihrer vertrauten Wohnumgebung bleiben, weil die smarte Technik sie vor Gefahren im Haushalt schützt und Routinearbeiten abnimmt. Smart Home sorgt auch dafür, dass sich ein im Urlaub unbewohntes Haus nach außen hin so verhält, als wären die Bewohner da, um potenzielle Einbrecher abzuschrecken. Das heute oftmals noch so fremd erscheinende „intelligente Wohnen“ wird bald der Normalfall sein.