Die Leistungsfähigkeit sinkt, Energie wird nicht verbrannt und landet direkt auf den Hüften. Die Muskeln bauen ab, und wir fühlen uns antriebslos. Ein gut funktionierender Stoffwechsel versorgt  jede Körperzelle mit allen wichtigen Nährstoffen und entfernt Verbrauchtes oder Giftstoffe.

Was tun, um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen?

Ausdauer- und Kraftraining

Muskeln verbrennen fleißig Energie, auch im Ruhezustand. Jogging, Walking, zügiges Spazierengehen und Schwimmen erhöhen die Anzahl der Zellkraftwerke unserer Muskeln!

Ernähren Sie sich vitaminreich und vor allem basisch:

Regelmäßig frisches Gemüse, Obst, Fisch, Vollkornprodukte - alles möglichst selbstzubereitet und vor allem abwechslungsreich. Besonders Bierhefe gilt durch den Vitamin B-Reichtum als "Stoffwechsel-Booster".

Fertigprodukte, Fastfood und Softgetränke meiden:

Sie sind kalorienreich und "frei von" guten Nährstoffen. Sie enthalt wenig Nährstoffe, aber ungünstige Fette, Geschmacksverstärker, die den Stoffwechsel hemmen. Auch künstliche Vitamine sind keine Lösung.

Eiweiß sättigt

und wirkt dem Muskelabbau entgegen. Pflanzliches Eiweiß ist günstig. Beste Quellen sind Bierhefe, Hülsenfrüchte wie Süßlupinen, Vollkorn und Nüsse.

Bitteres = Treibstoff für den Stoffwechsel

Chicoree, Grapefruit, Endivie und Artischocken heizen den Stoffwechsel an.

Ballaststoffe – Frühjahrsputz im Darm:

Eine wohlsortierte Verdauung verschafft gleich mehr Lebensfreude und Energie. Ballaststoffe sättigen gut und sind für die Darmflora wichtig. Außerdem fegen Ballaststoffe störende „Essensreste“ raus. Ballaststoffreich sind Vollkornbrot, -nudeln und -reis, Rohkost und Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen.

Reichlich trinken:

Das unterstützt den Stoffwechsel beim Entschlacken. 1,5 bis 2 Liter am Tag – am besten Wasser und ungesüßte Tees – sollten es sein. Schon das Trinken eines halben Liters Wasser erhöht den Energieverbrauch des Körpers für etwa eine Stunde deutlich. Der Grund liegt wahrscheinlich darin, dass das kühlere Wasser auf Körpertemperatur gebracht werden muss.

Frische Luft

verbessert die Durchblutung des ganzen Körpers. Sauerstoff und Nährstoffe gelangen schneller zu den Zellen, Abfallstoffe werden schneller ausgeschieden.

Diäten vermeiden:

Sie gaukeln dem Gehirn Hungersnot vor. Der Körper fährt den Bedarf herunter, baut Muskeln ab, was den Stoffwechsel bremst. Machen Sie langsam, essen Sie fettarm sowie vitaminreich und bewegen Sie sich viel!

Begegnen Sie dem Stress:

Stress kurbelt kurzfristig den Energieverbrauch an, dauerhaft überwiegt jedoch das Hormon Cortisol, das den Fettstoffwechsel erheblich stören kann.

Ausreichend schlafen:

Schlafmangel kann dick machen, weil oft mehr gegessen wird, gleichzeitig aber weniger verbrannt. Der Blutzucker kann steigen, der Stoffwechsel wird ausgebremst.