Wochenlang schleppte ich mich im vergangenen Jahr mit einer Erkältung durch den Winter. Endzeitgefühle machten sich breit. Im Vorfeld erschien mir die Hürde unüberwindbar, mich nach einem anstrengendem Tag in der Kita  noch aus dem Haus zu quälen, um mit Hilfe sportlicher Ertüchtigungen den eigenen Körper abzuhärten und das Immunsystem fit für die kalte Jahreszeit zu machen.

Stattdessen habe ich auf der Couch gelegen, TV geschaut oder mit Freunden telefoniert und dabei allerlei Süßigkeiten in mich hineingestopft. Ich ergab mich meinem Faulpelz Schicksal, nahm einige Kilo zu und begrüßte den Frühling fernab meiner Traumfigur. Nachdem ich mich mit verschiedenen Diäten wieder an mein Idealgewicht heran gekämpft habe, soll sich das in diesem Jahr nicht wiederholen.

Nun habe ich vorgesorgt und meinen Körper fit für den Winter gemacht. Alternativen für Sportmuffel. Ich war noch nie der große Sportstyp. Das ist einfach nicht mein Ding. Deshalb wusste ich am Anfang auch gar nicht, wie ich es am Besten anstelle, wieder richtig in Schwung zu kommen. Auch wenn es vermutlich der beste Weg ist, es muss nicht immer Sport sein. Ausgedehnte Spaziergänge sind ein Schritt in die richtige Richtung. Herz- und Kreislaufsystem werden angeregt. Das stärkt die Abwehrkräfte. Statt mit dem Auto, erledigte ich vieles zu Fuß.

Mittlerweile benutze ich mein Auto nur noch für größere Erledigungen, ansonsten benutze ich die öffentlichen Verkehrsmittel. Ergänzend dazu begann ich mit regelmäßigen Saunagängen und Wechselbädern. Diese feuchte Schocktherapie kann man ideal einbauen, um seinen Körper auf die Anforderungen des Winters zu konditionieren.

Das war auch eine gute Alternative. Zweimal die Woche zieht es mich in das, nicht weit von meiner Wohnung entfernte, Dampfbad. Hier kann ich mich vom Berufsalltag erholen oder mich mit Freuden treffen, um bei einem Glas frisch gepressten O-Saft das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Die überflüssigen Pfunde purzeln von alleine.

Massagen – Entlastung und Entspannung

Massagen standen auf meiner Wunschliste ganz oben. Im Vorfeld überlegte ich mir, wie ich meinen eigenen Bedürfnissen gerecht werden kann. Da ich mich tagtäglich in Bewegung befinde, kam für mich nur eine Behandlung in Frage, welche neben der Entspannung auch die beanspruchten Zonen Rücken, Nacken und Hals entlastet. 

Massagetechniken für den Arbeitsalltag 

Eine Mischung aus einer klassischen und einer Wellness Massage war genau das Richtige für mich. Zudem hat mir der Masseur auch ein paar Techniken gezeigt, die ich wunderbar in meinen Arbeitsalltag einbinden kann, um Verspannungen vorzubeugen. Seitdem ich das mache, fühle ich mich nicht nur besser, sondern habe auch das Gefühl ausgeglichener zu sein.

Und auf die Frage, wie es sich heute mit einer Erkältung verhält, kann ich lächelnd sagen: Nein, die hatte ich bis jetzt noch nicht. Aber der Winter fängt ja gerade auch erst an und man kann nie hundert Prozent sicher sein. Zumindest bin ich mir sicher, dass es die Viren dieses Mal nicht so leicht haben werden, wie in den vergangenen Jahren.