Blonde Locken oder schwarze, glatte Haare? Breites Grinsen oder Schmollmund?

Steinzeitmenschen und Rubens liebten dicke Beine und üppige Brüste. Kleopatra hingegen gilt als schlanke und anmutige Gestalt, die Barbie-Puppe und so manche Animé-Figur vereinen beides in übersteigerter Form.

Doch was empfinden wir nun eigentlich als schön?

Menschen zerbrechen sich seit Jahrhunderten den Kopf, was die Schönheit einer Frau ausmacht und wie man sie beschreiben kann.

Dabei kann man es auch ganz nüchtern ausdrücken: „y = b1 x1 + b2 x2...+ bn xn + t“ – das ist die Formel der Schönheit.

Dies hat zumindest Martin Gründl vom Lehrstuhl für Experimentelle und Angewandte Psychologie der Universität Regensburg errechnet. Die Gleichung setzt das Gewicht, die Taillen- und die Hüftbreite, die Beinlänge und die Oberweite miteinander ins Verhältnis. Gründl hat zur Ermittlung der Schönheits-Formel 60.000 Männer und Frauen befragt. Und der Studie zufolge finden die meisten Menschen Frauen schön, die besonders lange Beine, mittelgroße Brüste, eine schmale Taille und eine mittelbreite Hüfte haben.

So einfach ist es also, aber liegt Schönheit am Ende nicht doch immer im Auge des Betrachters?