Heute ist es hauptsächlich die lädierte Ästhetik, die den Patienten zum Zahnarzt bewegt. Die Zahnlosigkeit im sensiblen Frontbereich des Kiefers wird oft von den Betroffenen auch nur für kurze Zeit akzeptiert. Zu groß ist die Bedeutung unserer Zähne für die natürliche Ausstrahlung. Da lässt man sich lieber vom Zahnarzt versorgen, als dass man sich weiterhin mit defektem Mund in der Gesellschaft zeigt. 

Der Zahnersatz soll als solcher nicht erkennbar sein. Sichtbare, durchschimmernde Metallteile oder das durch implantierte Metallteile zurückgebildete Zahnfleisch und die schwarzen Löcher zwischen den Zähnen sind heute praktisch inakzeptabel.

Nur eine Keramik-Zahnwurzel mit ihrer natürlichen Farbe zeigt da die gewünschten, vollkommenen Resultate, auch nach langer Tragzeit  Im Vergleich zu Metallimplantaten sind Keramikimplantate für das Zahnfleisch und den Knochen viel verträglicher.

Fehlende Zähne im unsichtbaren Seitenzahnbereich stören weniger. Die Kaufähigkeit muss aber wegen drohendem Knochenabbau und der einseitigen Belastung des Kiefers auf alle Fälle wieder hergestellt werden.

Das Metall gehört vergessen 

Der Einfluss auf die Gesundheit des Menschen durch Wurzelreste und behandelte Zahnwurzeln sowie von Metallwerkstoffen wie Titan, Gold und Amalgam ist erheblich. Beim erwachsenen Menschen sind nämlich 70 bis 80 Prozent der Störfelder im Körper auf die chronischen und degenerativen Entzündungen im Zahn-, Mund - und Kieferbereich zurückzuführen. 

Zahnimplantate sind inzwischen populär und zu perfekten Zahnwurzelersatz-Bausteinen  geworden. Auch Befestigungen der Zahnprothesen auf den Implantaten bei zahnlosen Patienten sind zunehmend gefragt.  Infolge fehlender Alternativen wurden bisher Metallimplantate eingesetzt.

Dies, obwohl Zahnmediziner und viele Patienten wissen,  dass  unerwünschte Entzündungserscheinungen und systemische Erkrankungen auftreten können, welche auch mühsame Nachbehandlungen erfordern oder Implantatverlust zur Folge haben können. 

Heute weiß man, dass 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung genetisch determiniert auf Metallimplantate mit einer starken Entzündungsreagieren. Die Verträglichkeit von Materialien im Körper kann heute wissenschaftlich getestet werden. Der Titanstimulationstest diagnostiziert diese individuell. 

Den Keramikimplantaten gehört die Zukunft 

Das Keramikimplantat (Zirkonoxid) ist weiß und absolut biokompatibel. Es ist neutral zu anderen Biowerkstoffen oder zum menschlichen  Körper und wachstumsfördernd für das Zahnfleisch.

Das Keramikimplantat lässt keine Schwellungen und Entzündungen entstehen und die Operationsnarben sind schnell vergessen, weil das Zirkonimplantat biokompatibel ist und vom Organismus nicht als Fremdkörper wahrgenommen wird. Keramikimplantate lassen im Gegensatz zu Metallimplantaten auch praktisch keine Plaque mit Bakterienbefall entstehen. 

Zirkonoxid, der keramische Zahnwurzelersatz, steht dem Zahnarzt heute für alle Anwendungen wie Einzelzahn, Brücken, Stege und die Befestigung von Prothesen zur Verfügung. Die Zukunft gehört deshalb eindeutig den Keramikimplantaten.