Unschöne Fettpolster, die sich vor allem im Bereich der Beine, des Pos und am Bauch ansiedeln, lassen sich auch durch das intensivste Sportprogramm nicht von null auf hundert wegtrainieren. Hier hilft eine moderne und schonende Methode zur Körperformung. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

Man hört von vielen unterschiedlichen Verfahren der effektiven Fettreduktion: Radiofrequenz, Fett-weg-Spritze, Kryolipolyse oder Fett-weg-Laserbehandlung. Wo liegen die gravierenden Unterschiede zwischen den Behandlungen, und ist jede Behandlung auch für jeden Patienten gleich geeignet?

Allen Verfahren ist als Ziel gemeinsam, dass durch nicht-chirurgische Verfahren Unterhautfettgewebe reduziert wird. Dies gelingt entweder über Radiofrequenz, durch eine Kältebehandlung und neuerdings auch durch Wärmeentwicklung mit Laser-energie. Fettzellen sind in ihrer Anatomie bezogen auf die Gefäßversorgung und somit auf die „Durchblutung“ im Vergleich zur Muskel- oder Hautzelle deutlich schlechter und reagieren daher auf Wärme oder Kälte beziehungsweise Injektion deutlich träger.

Dies führt dazu, dass die Hülle der Fettzellen zerstört wird und in der Folge die Fettzelle abstirbt, während umliegende Zellen nicht so sehr geschädigt werden, dass es hier zu einem Zelluntergang kommt. Die gravierenden Unterschiede zwischen den Behandlungen liegen in der Indikation. Größere Flächen (zum Beispiel Bauch oder Flanken) lassen sich besonders gut durch Wärme oder Kälte behandeln, für kleinere Areale (zum Beispiel Doppelkinn) ist die Fett-weg-Spritze im leichten Vorteil.

Bei welchen Patienten welches Verfahren zum Einsatz kommt, hängt von der Menge des Fettgewebes, des Unterhautgewebes und dem Wunsch des Patienten ab. Während beispielsweise die Fett-weg-Spritze mehrfach wiederholt werden muss, können durch Wärme oder Kälte mit wenigen Behandlungen sehr gute Ergebnisse erzielt werden.

Für den Patientenkomfort ist sicherlich die Lasertechnik, wie sie bei neuen Technologien eingesetzt wird, besonders vorteilhaft, weil die Wärme von vielen Patienten als viel angenehmer als die frostige Kälte alternativer Behandlungen empfunden wird. Die Behandlungsdauer liegt bei nur 25 Minuten pro Sitzung und der Patient ist unmittelbar nach der Behandlung sofort wieder einsatzfähig, jegliche „Down-Time“ entfällt.

Wie funktioniert dieses neue Verfahren der hyperthermischen Laserbehandlung – Geht es bei dieser Behandlung rein um die Fettreduktion?

Die thermische Laserbehandlung bei dem SculpSure-Laser beruht auf einer 1060 nm-Wellenlängen-Technologie, bei der die Fettzellen im Unterhautgewebe auf 42 bis 47 Grad Celsius erhitzt werden. Durch diese Temperatur wird die strukturelle Integrität der Zellmembran geschädigt, was zu einem verzögerten Fettzelltod führt. Durch die Wärmeentwicklung im Unterhautgewebe kommt es zu einem positiven Nebeneffekt – der Kollagenneogenese, wodurch die Haut zusätzlich gestrafft wird. Es geht also nicht nur um die reine Fettreduktion, sondern auch um Körperformung, Hautstraffung und ein schöneres Hautbild.

Welche Ergebnisse können die Patienten normalerweise erwarten, sind Nebenwirkungen bekannt?

Patienten können bei mehrfachen Behandlungen erwarten, dass sich der Befund der störenden Fettpolster in dem behandelten Bereich um circa 24 Prozent verbessert, ohne dass „hängende“ Haut zurückbleibt. Nebenwirkungen sind insgesamt selten. Manche Patienten berichten über ein relativ starkes, unangenehmes Wärmegefühl während der Behandlung, das jedoch nach Ende der Sitzung verschwindet.

Da die Applikatoren des Gerätes das Fett nicht einsaugen, sondern oben aufliegen, entstehen hierbei natürliche Ergebnisse ohne Hämatom. Wichtig ist hierbei, die Erwartungen der Patienten mit realistischen Ergebnissen abzustimmen.