Wir haben mit einem Arzt und einer Patienten gesprochen, wie natürliche Ergebnisse erzielt werden können und geben Einblicke in das Positve Aging.

 

Dr. med. Klaus Hoffmann

Arzt für Dermatologie und Venerologie, Allergologie, Umweltmedizin, Phlebologie und medikamentöse Tumortherapie, Leiter der Abteilung für ästhetisch operative Medizin und Zentrum für Lasermedizin St. Josef-Hospital Klinikum der Ruhr-Universität Bochum

Was bedeutet Positive Aging denn konkret?

Dr. Hoffmann: Positive Aging bedeutet „Wohlfühl-Altern“. Man sagt ja: 70-Jährige von heute sind wie 50-Jährige der letzten Generation. Das schlägt sich im Lebensgefühl, dem positiven Selbstbild und natürlich auch im Streben nach besserem Aussehen nieder. Man investiert Zeit und Geld in diesem Bereich. Aber, und das ist ganz entscheidend, der Patient von heute will zwar etwas gegen Alterserscheinungen im Gesicht tun, aber das Ergebnis soll natürlich aussehen.

Natürliche und langanhaltende Ergebnisse sind also gefragter denn je. Mit welchen Behandlungsmöglichkeiten können diese erreicht werden?

Dr. Hoffmann: Es gibt eine große Anzahl an invasiven und nicht- oder nur minimalinvasiven Möglichkeiten, letztere wären zum Beispiel Laserbehandlungen oder Gesichtsfiller. Jeder Patient ist individuell und hat unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen, es empfiehlt sich bei einem qualifizierten Facharzt entsprechend Beratung einzuholen und gezielte Fragen zu stellen.

Für Ergebnisse, die lang anhalten und dem Gesicht wieder jugendliche Frische geben, empfehle ich Filler. Ich arbeite mit Produkten, die über eine patentierte Technologie verfügen: die sogenannte Vycross® Technologie. Für mich ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Diese Technologie verwendet eine Kombination von kurz- und langkettigen Hyaluronan-Molekülen, die effektiv quervernetzt werden. Dadurch verteilt sich das Material gleichmäßig im Gewebe und kann so harmonische und natürliche Ergebnisse erreichen, die zudem lange anhalten können: je nach Produkt ist eine Wirksamkeitsdauer von bis zu 24 Monaten durch Studien nachgewiesen.

 

Joanna Bakogianni

(36 Jahre), Patientin

 

Sie haben sich vor kurzem für eine Hautverjüngung mit einem Dermalfiller entschieden. Was waren ihre persönlichen Beweggründe?

Joanna: Nach der Schwangerschaft wollte ich wieder frischer aussehen und das Gefühl haben, auch mal wieder etwas für mich getan zu haben. Ich habe mich bewusst für die Behandlung entschieden und es war mir wichtig von einem erfahrenen und qualifizierten Arzt behandelt zu werden. Ich als Kosmetikerin bin sehr anspruchsvoll und lege viel Wert auf hochwertige Produkte.

Ich schaue sehr darauf, welche Inhaltsstoffe in der Kosmetik stecken, die ich im Job und privat verwende – umso mehr achte ich darauf welche Qualität die Filler haben, die injiziert werden. Denn das bleibt für eine lange Zeit in der Haut. Ich habe schon immer auf gesunde Ernährung, körperliche Fitness und hochwertige Hautpflege geachtet und eine Behandlung mit Dermalfillern zählt für mich als Vorbeugung, denn es hat einen Langzeiteffekt.

Über welche wichtigen Qualitätsmerkmale müssen die Filler verfügen um natürliche Ergebnisse mit Langzeiteffekt zu erreichen?

Dr. Hoffmann: Die heute am häufigsten eingesetzten Filler sind solche, die Hyaluronsäure enthalten. Hier gibt es ganz erhebliche Qualitätsunterschiede. Als Patient sollte man auf die Herkunft (den Herstellungsort) und die Qualität des Materials achten. Zudem sollten sie über die amerikanische (FDA) Zulassung und die europäische (CE) Zulassung verfügen. Es lohnt sich, ein wenig zu recherchieren und mit dem Arzt zu sprechen.

Die Informationen sind vorhanden, man muss nur danach fragen! Der Einsatz von wirksamen Mitteln wie Lasern oder Fillern sollte ganz klar dem qualifizierten Arzt vorbehalten sein. Nur dieser verfügt über die notwendigen Kenntnisse, um die Mittel entsprechend einzusetzen und gegebenenfalls Nebenwirkungen zu beherrschen. Für das Injizieren ist zum Beispiel die besondere Kenntnis der Gesichtsanatomie unumgänglich, über dieses Wissen verfügt nur ein Arzt.

Saubere High-End Produkte integrieren sich gut in das Gewebe und können natürliche Ergebnisse schaffen. Die Zusammensetzung ist älteren Formulierungen, was Langlebigkeit und Gewebeintegration betrifft, überlegen. In Summe: Weniger Nebenwirkungen und längere Haltbarkeit.

Gehen Sie hier doch bitte näher auf die angesprochene Gewebeintegration ein – was bedeutet das?

Dr. Hoffmann: Eine rasche und tiefgreifende Gewebeintegration ist ein großer Vorteil, wenn man ein natürliches, gleichmäßiges Ergebnis erzielen möchte. Es bedeutet, dass sich der Filler nach der Injektion innerhalb von sieben Tagen mit dem Gewebe verbindet und nach vier Wochen bereits fest mit diesem verbunden ist. Dies kann für ein natürliches und langanhaltendes Resultat sorgen - abhängig von Produkt und Indikation neun bis 24 Monate sein. Ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal!

Apropos Langzeiteffekt: Stimmt es, dass sich die Intervalle der Wiederholungen mit der Zeit verlängern?

Dr. Hoffmann: Ja das kann durchaus der Fall sein! Durch den Memory-Effekt und die Vorfüllung des Gewebes kann es bei wiederholter Anwendung von Fillern zu einer deutlichen Verlängerung der Intervalle kommen.

Was war das Ziel ihrer Behandlung, welche Bereiche wurden behandelt?

Joanna: Im Rahmen der Behandlung wurde Juvéderm Voluma® aus der Vycross®-Reihe eingesetzt um meine Wangenknochen zu betonen, im Augenbereich setzte der Arzt das etwas leichtere Produkt Volift® aus derselben Serie ein. Ich habe mich für eine Konturierung von Wangen und Kinn entschieden, um meinen persönlichen Ausdruck zu verstärken. Die Wangenknochen wurden etwas betont aber auch ausgeglichen, da die rechte Seite etwas spitzer und die linke runder ist. Am Kinn wollten wir ein strafferes Ergebnis erzielen.

 

Dr. Mauricio de Maio

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Brasilien

 

Der international renommierte Plastische Chirurg Dr. Mauricio de Maio hat für die Juvéderm® Vycross® Serie von Allergan die sogenannten „MD Codes™“ entwickelt, nach welchen auch Sie in ihrer Praxis arbeiten. Wie genau funktionieren die MD Codes™ und was für einen Vorteil bedeuten sie für die Patienten?

Dr. Hoffmann: Besondere Vorteile und noch bessere Behandlungsergebnisse bietet ein Konzept dann, wenn nicht einfach nur „irgendetwas irgendwo“ injiziert wird, sondern auch die emotionale Zielsetzung des Patienten mit in den Behandlungsplan integriert wird. Ein ganz entscheidender Aspekt! Wenn ich als Arzt einfach nur die eine störende Falte behandle, wird der Patient im Nachhinein vielleicht nicht zufrieden sein mit dem Resultat.

Wichtig ist es auch die emotionalen Attribute zu beachten. Will der Patient frischer aussehen? Glücklicher? Attraktiver? Jünger? Diese Fragen werden im Vorhinein besprochen und darauf aufbauend ein für den Patienten passendes Konzept erstellt. Die MD Codes™ bezeichnen dabei Untersegmente von Gesichtspartien, welche die entscheidenden Punkte für die richtige Platzierung der Filler darstellen. Insgesamt hat Dr. de Maio 75 dieser Gesichtspunkte festgelegt.

Für jeden dieser Punkte werden in seinem Leitfaden einzelne, genaue Hinweise zu dem zu verwendenden Füllmaterial, dem Injektionsvolumen, der zu bevorzugenden Injektionstechnik und der anzuwendenden Nadel ausgesprochen. Zudem verweist er auf spezielle Punkte und Zonen, für die besondere Vorsicht beim Injizieren gilt und veranschaulicht, welche Gesichtsbereiche keinesfalls mit einem Filler behandelt werden sollten. Insgesamt gibt es 13 MD Codes™ – die wichtigsten Bereiche für die Treatments sind Wangen, Kinn, Lippen und Unterkiefer.

Können Nebenwirkungen auftreten?

Dr. Hoffmann: Wie bei jeder medizinischen Behandlung können auch bei der Anwendung von Fillern Nebenwirkungen auftreten. Aber diese sind bei qualifizierten Ärzten äußerst selten. Wichtig ist die Beratung und Aufklärung vor der Behandlung und dass der Arzt die Behandlung der Nebenwirkungen beherrscht. Ein großer Vorteil bei der Behandlung mit Hyaluronsäure Fillern ist die Möglichkeit Fehler unter der Anwendung von Hyaluronidase (kurz Hylase) sofort wieder rückgängig zu machen. 

Wie verlief die Behandlung und wie fühlten sich die Injektionen an, hatten Sie Schmerzen?

Joanna: Die Behandlung lief schnell und unkompliziert, es war keine Schmerzlinderung erforderlich. Für mich ist die Behandlung mit Fillern eine sanfte Methode die zu einem augenblicklichen Resultat führt.

Mittlerweile sind sieben Monate vergangen. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, wie hat ihr Umfeld auf die „Veränderung“ reagiert?

Joanna: Eine zufriedene und glückliche Ausstrahlung gehört für mich ganz einfach dazu. Das konnte ich mit der Behandlung erreichen und bekomme regelmäßig Komplimente, wie ich es schaffe trotz Baby und wenig Schlaf so frisch und erholt auszusehen. Mein Mann war ebenfalls begeistert, denn ich habe die Natürlichkeit meines Gesichtes bewahrt, was ihm sehr wichtig war.

 

DE/0744/2018

„Den Code der Gesichtsaugmentation entschlüsseln“

Der international anerkannte Plastische Chirurg Dr. Mauricio de Maio entwickelte die MD Codes™ mit Fillern der Juvéderm® Vycross® Serie von Allergan. Mit diesen Codes schuf er unter Berücksichtigung emotionaler Attribute – der Patient wählt unter den Aspekten: will ich weniger müde, weniger schlaff, attraktiver, schlanker, weniger traurig, weniger böse, jünger, weiblicher oder männlicher aussehen - einen neuen Leitfaden zum personalisierten Gesichtsaufbau mit Fillern. Die MD Codes™ bezeichnen dabei Untersegmente von einzelnen Gesichtspartien, welche die strukturell entscheidenden Punkte für die richtige Platzierung von Filler-Injektionen darstellen. Sie helfen Patienten zu verstehen, warum die Verbesserung einer Gesichtspartie durch die Behandlung eines benachbarten oder entfernten Areals erreicht werden kann.