Hyaluronkuren zum Trinken

Hyaluron wird in der Anti-Aging-Industrie schon lange verwendet. Kaum eine Anti-Falten-Creme verzichtet auf Hyaluronsäure als Wirkstoff. Denn biochemisch betrachtet ist sie ein Glykosaminoglykan und damit wichtiger Bestandteil des Bindegewebes.

Hyaluronsäure befindet sich zwischen den einzelnen Zellen und speichert dort die Feuchtigkeit. Jedes Gramm soll bis zu sechs Liter Wasser speichern. Des Weiteren ist sie notwendig für den Nährstoff- und Flüssigkeitsaustausch zwischen den Zellen. Demzufolge sorgt dieser Stoff für eine straffere und elastische Haut.

Flüssiges, trinkbares Hyaluron soll sämtliche Anti-Falten-Cremes und -Seren sowie Tabletten in der Konzentration übertreffen.

Auf die aufpolsternde und feuchtigkeitsspeichernde Wirkung der Hyaluronprodukte schwören die Verbraucher. Mit zunehmendem Alter nimmt allerdings die körpereigene Hyaluronproduktion stetig ab. Ab dem 25. Lebensjahr reduzieren sich die körpereigenen Prozesse. Mit 40 Jahren ist die Hyaluronproduktion nur noch bei 50 Prozent. Im Alter von 60 Jahren sogar nur noch bei zehn Prozent.

Und hier kommt eine neue Form des Anti-Agings ins Spiel: Hyaluron zum Trinken. In Pflegeprodukten wie Cremes und Masken ist der Wirkstoff in unterschiedlicher Konzentration enthalten. Flüssiges, trinkbares Hyaluron soll sämtliche Anti-Falten-Cremes und -Seren sowie Tabletten in der Konzentration übertreffen und eine stärkere Wirkung haben. Hyaluron in Form von Drinks verspricht glattere Haut, ein straffes Bindegewebe, festere Nägel, kraftvolles Haar und ein gestärktes Immunsystem.