Maßvolles Genießen hilft, Frühjahrsfrust zu vermeiden. Wer auf frische Zutaten, eine fettfreie Zubereitung, kurz einen bewussten Konsum achtet, braucht sich um lästige Fettpölsterchen nicht zu sorgen.

Der Winter kann dem Körper mächtig zu schaffen machen. Der innere Schweinehund ist auf Gemütlichkeit getrimmt und die traditionellen Weihnachtstage mit reichhaltigen Speisen gefüllt. In dieser Zeit gehören Gänsebraten, Schokolade, Plätzchen und Pfeffernüsse zu den Grundnahrungsmitteln und schnell hat man etliche Kilo mehr auf den Rippen und die Strandfigur rückt in weite Ferne. Dem vorzubeugen verhindert schweißtreibenden Fitness-Einheiten im Vorfeld des bereits gebuchten Osterurlaubes auf den Malediven. 

Verantwortung übernehmen

Ein bewusster Umgang mit Speis und Trank ist daher essentiell. Während man im Sommer die eine oder andere „Essenssünde“ verkraften kann und durch Sport oder einen Nachmittag am Badesee wieder ausgleicht, schwindet in der kalten Jahreszeit oft der Drang, dem Tagesende mit sportiver Ertüchtigung zu begegnen.

Der Sinn nach Wärme und Gemütlichkeit siegt. Wenn Sie um ihre Schwäche in Bezug auf regelmäßige sportliche Aktivitäten wissen, dann ist die richtige Ernährung umso wichtiger. Ob man bereits mit Winterspeck zu kämpfen hat oder nicht, sie sollten sich verantwortungsvoll mit diesem Thema auseinander setzen. Es geht um ihren Körper.

Bewusst ernähren

Vermeiden sie Fast Food oder den häufigen Verzehr von Fertigprodukten. Instant- Gerichte sind häufig mit dem Geschmacksverstärker Glutamat versetzt. Dieser regt den Appetit an und verhindert dass man sich bei der Nahrungsaufnahme nach dem eigenen Körper- bzw. Sättigungsgefühl richtet.

Versuchen sie stattdessen möglichst oft mit frischen Zutaten zu kochen, das bringt nicht nur ihre Geschmacksnerven in Wallung, denn ein frisch zubereitetes Gericht enthält in etwa 200 Kalorien weniger als selbiges Fertigprodukt.

Sparpotenzial hat auch die eigentliche Zubereitung von Fleisch, Fisch oder Gemüse. Statt diese in Butter oder Öl zu braten, kann man stattdessen auf Wasserdampf als Garungsmethode zurückgreifen. So spart man nicht nur 12 Gramm Fett pro vermiedenem Esslöffel Öl oder Butter, sondern bereitet die Lebensmittel darüber hinaus besonders schonend zu.

Nahezu alle wertvollen Vitamine bleiben erhalten. Erscheint diese Art des Garens als zu aufwändig und möchte man auf das Bratenöl nicht verzichten, gilt es, vor dem Servieren den Bratling von beiden Seiten mit Küchenpapier abzutupfen. Überschüssiges Fett wird so restlos aufgesaugt. 

Genau hinsehen

Übrigens: In Restaurants und Kantinen wird oft ohne Rücksicht auf Fett und Kalorien gekocht. Das bedeutet rund 20% mehr Fett, so schätzen Experten, als bei selbstzubereiteten Speisen. Bei Süßwaren gibt der Blick auf die Inhaltsstoffe Klarheit. Die Zutaten sind hier immer in der Reihenfolge der enthaltenen Menge angegeben.

Deshalb sollten sie Produkte meiden, bei denen Fett, Sahne oder Zucker an erster, zweiter oder dritter Stelle stehen. Berücksichtigt man diese Tipps wird man feststellen, dass bewusste Ernährung nicht unbedingt mit Verzicht zu tun haben muss. Vielmehr gilt es eingefahrene Gewohnheiten in neue Bahnen zu lenken. Ihr Körper wird es Ihnen danken.