8 Fakten, die Sie rund ums Augen kennen sollten:

Sechs Muskeln

Damit das Auge beweglich bleibt, sind sechs Muskeln am Werk. Vier gerade und zwei schräge Muskelstränge lassen es zu, dass man mit dem Auge Drehbewegungen in alle Richtungen machen kann.
Dabei sind die äußeren Augenmuskeln sogar die aktivsten Muskeln im menschlichen Körper.

Eine Million Nervenfasern

Der Sehnerv ist mit einer Million Nervenfasern ausgestattet und leitet die Bildinformationen ins Gehirn. Was viele nicht wissen: Er zählt wie die Netzhaut direkt zum Gehirn.

 

Rot-Grün-Blindheit

Rund fünf Prozent der Bevölkerung leidet unter einer Rot-Grün-Sehschwäche. Die Betroffenen können die Farben Rot und Grün nicht oder nur schlecht unterscheiden. Die Sehschwäche ist angeboren, umgangssprachlich wird sie auch als „Farbenblindheit“ bezeichnet.

Gene bestimmen Augenfarbe

Ob ein Mensch eine braune, blaue, grüne oder blaue Augenfarbe hat, bestimmen mehrere verschiedene Gene. Dabei muss ein Kind nicht zwangsläufig die Augenfarbe eines der Elternteile bekommen, denn auch die Augenfarbe der Großeltern kann sich durchsetzen.

Männer sehen anders als Frauen

Dass Männer anders sind als Frauen ist bekannt, doch das Männer auch anders sehen als Frauen, weiß kaum jemand. Männer können schwache Kontraste und schnelle Bewegungen besser erkennen. Außerdem nehmen sie dieselben Farbtöne etwas bläulicher wahr als Frauen. Das haben amerikanische Forscher in Experimenten herausgefunden.

Das Auge isst mit

Das altbewährte Sprichwort enthält neben der Ansehnlichkeit des Essens noch eine weitere Wahrheit, denn es gibt Vitamine und Lebensmittel, die gut fürs Auge sind. Vitamin A beispielsweise ist gut fürs Auge. Vitamin A findet sich unter anderem in Fisch, Fleisch und Eiern. Auch die Volksweisheit, dass Karotten gut für die Augen sind, stimmt. Sie enthalten wie Paprika oder Brokkoli viel Beta-Carotin, eine Vitamin-A-Vorstufe. Wichtig ist auch Lutein, eine andere Vitamin-A-Vorstufe. Sie beugt einer altersbedingten Makuladegeneration vor. Lutein steckt etwa in Grünkohl, Spinat, Rucola oder Weißkohl.

Verlust der Anpassungsfähigkeit

Unter Alterssichtigkeit leidet ein Großteil der älteren Bevölkerung ab dem 45. Lebensjahr. Der Grund: Im Alter verliert die Augenlinse ihre Anpassungsfähigkeit. Zum Lesen brauchen deshalb die allermeisten Menschen mit zunehmendem Alter eine Brille.

Tränen sind wichtig

Niemand weint gern, aber Tränen sind wichtig fürs Auge, da sie reinigen, das Auge feucht halten, es mit Nährstoffen versorgen und die Augen vor Bakterien schützen.