2011 – Männliche Intimchirurgie im Trend

Laut den Patientenbefragungen der DGÄPC war im Jahr 2011 ganz besonders im Trend: die männliche Intimchirurgie. Dies ist deshalb so bemerkenswert, weil männliche Patienten so häufig intimchirurgische Eingriffe unter „sonstige Behandlungen“ angaben, dass diese im Jahr 2011 mit fast 7% auf dem siebten Platz der bei Männern beliebtesten Eingriffe standen (Quelle: DGÄPC-Patientenbefragung 2011/12).

 

2012 – PIP Skandal: Rückgang der Beliebtheit von Brustvergrößerungen

Die Brustvergrößerung stellte den Patientenbefragungen der DGÄPC zu folge bis 2012 einen der beliebtesten ästhetisch-plastischen Eingriffe bei Patientinnen dar. Dies änderte sich jedoch im Jahr 2012 schlagartig: Erstmals war ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen – vermutlich zurückzuführen auf den PIP-Skandal (Quelle: DGÄPC-Patientenbefragung 2012/13).

 

2013 – Liste der beliebtesten Behandlungen männlicher Patienten unterliegt Veränderungen

Zwar steht im Jahr 2013 die Fettabsaugung bei Männern nach wie vor auf dem Spitzenplatz – jedoch besagt die Patientenbefragung der DGÄPC, dass sich die männlichen Patienten zunehmend mit ihrem Gesicht beschäftigen: Nasen- und Ohrenkorrekturen spielen in diesem Jahr eine deutlich größere Rolle als zuvor (Quelle: DGÄPC-Patientenbefragung 2013/14).

 

2014 – Patienten werden älter

Während die DGÄPC-Patientenbefragung im Jahr 2010 noch ein Durchschnittsalter von 38,5 Jahren auswies, lag der Altersdurchschnitt der Patienten in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie schon bei knapp 41 Jahren. Die These, dass ästhetische Behandlungen ein Jugendtrend sei, konnte in diesem Jahr also wiederlegt werden (Quelle: DGÄPC-Patientenbefragung 2014/15).

 

2015 – Rückgang des Männer-Trends

In den Jahren zuvor verzeichneten die DGÄPC-Patientenbefragungen einen immer größer werdenden Männer-Trend in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Im Jahr 2015 ging der Anteil allerdings zurück. Während männliche Patienten im Jahr 2013 noch einen Anteil von 17,1 Prozent auszuwiesen, lag der Wert im Jahr 2015 bei lediglich 13,5% (Quelle: DGÄPC-Patientenbefragung 2015/16).