Narben sind auch Jahre später meistens die einzige Erinnerung an diese Vorkommnisse. Eine unschöne Erinnerung, denn das minderwertige Ersatzgewebe stellt für viele
einen Schönheitsmakel dar. Doch mit der richtigen Behandlung lässt sich das Erscheinungsbild deutlich positiv beeinflussen.

Qualitätsverluste der Haut

Oberflächliche Läsionen der Oberhaut heilen folgenlos ab. Eine Narbe entsteht bei Verletzungen der Haut nur, wenn die Lederhaut verletzt wurde. Unser Organismus ist nicht in der Lage, das zerstörte Gewebe in der ursprünglichen Qualität wiederherzustellen. Im neu entstandenen Gewebe ist das Kollagen nicht mehr komplex verflochten, sondern parallel angeordnet. Hautanhangsgebilde wie Talg- oder Schweißdrüsen und der Haarwuchs fehlen.

Patentiertes Narbengel mit klinisch nachgewiesener Wirksamkeit 

Die Narbenbildung ist der sichtbare letzte Schritt der Wundheilung. Der Körper hat die verletzte Hautpartie erfolgreich repariert. Nur wie die Narbe aussieht, gefällt uns oft nicht. Durch die Beschaffenheit des neuen Gewebes kann sie auffallend rötlich, bräunlich oder heller sein.

„Viele Patienten fühlen sich von einer Narbe beeinträchtigt“, weiß Dr. Gauglitz, Leiter der Narbensprechstunde und Leiter der Abteilung für Ästhetische Dermatologie an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der LMU München. „Durch die fehlende Elastizität des Gewebes können zum Beispiel größere Narben im Gelenkbereich die Bewegung einschränken.“

Viele Betroffene leiden unter dem sichtbaren Schönheitsmakel. Innovative Gels oder Spray aus Silikon können sowohl die Narbenbildung als auch das Erscheinungsbild der Narbe nachhaltig verbessern. Laut aktueller Leitlinie zur Therapie pathologischer Narben „kann eine Anwendung von Silikonpräparaten postoperativ zur Prävention von überschießenden Narben bei Risikopatienten empfohlen werden“.