So hat sich ein neuer Trend in der Diamantverarbeitung entwickelt: Die Kombination mit Gold und Edelhölzern.

Es ist nicht mehr der Diamant alleine, der schmücken soll. Heute werden vermehrt Gold und Edelhölzer zur Verarbeitung von Edelsteinen verwendet. Hier treffen sich drei Naturprodukte, wie sie ursprünglicher und reiner nicht sein könnten und gehen in diesem Materialmix eine Kombination ein, von dem alle drei Elemente profitieren: Das Edelholz bringt Wärme in das fertige Produkt und nimmt die dem Diamanten eigene Kühle, Weißgold als wertbeständiges Edelmetall setzt einen farblichen Kontrast zur opaken Reinheit des Diamanten und dieser schließlich glänzt in seiner Millionen Jahre alten Schönheit – aber eben nicht mehr einsam und kalt.

Zurück zur Natur

Es ist ein neuer Trend, der sich da abzeichnet: Die Natürlichkeit des gewachsenen Elements Holz verweist auf ein ästhetisches Grundbedürfnis, neben harten Edelmetallen einen größeren Bezug zur Natur herzustellen. Maserung, Farbe und Struktur des Holzes verleihen dem Schmuckstück eine größere Einzigartigkeit – jedes Holzstück ist ein Unikat. Das gilt natürlich auch für Diamanten und Gold, doch werden diese Elemente erst durch sorgfältige Bearbeitung zu Unikaten, Holz hingegen „steht für sich“. Zudem treffen sich sozusagen zwei Wertigkeiten: Sind Gold und Diamanten endliche Rohstoffe und erhalten dadurch ihren Wert, ist Holz ein nachwachsendes Naturprodukt.

Vertrauenswürdiges Schmuckhandwerk und verlässliche Händler garantieren somit einen Beitrag zur Ökologie. Zudem sind die ästhetisch-gestalterischen Möglichkeiten für den Schmuckdesigner vielfältig: Das Spiel mit unterschiedlicher Haptik, Anmutung und Oberfläche verleiht jedem fertigen Produkt eine Individualität – und das ist schließlich das wichtigste Kriterium für ein hochwertiges Schmuckstück.