Der Uhr von heute wird viel abverlangt. Sie muss die scheinbar gegensätzlichen Anforderungen an eine grazile Optik ebenso erfüllen wie eine enorme Härte und Stabilität aufweisen, die sie für diverse Freizeitaktivitäten tauglich macht. Dass dies jedoch kein unmöglicher Anspruch ist, beweisen die neuesten Entwicklungen und innovativsten Armbanduhren, die derzeit auf dem Markt sind. 

Zu den Alleskönnern auf diesem Gebiet zählen die jüngsten Genertionen der Hightech-Keramik-Uhren. Dank modernster Technologien erfüllen diese Zeitmesser das gleichzeitige Bedürfnis nach Ästhetik für eine professionelle Stilaussage wie auch Komfort und tragen dem gesellschaftlichen Trend des „Bleisure“, der Verbindung zwischen Business- und Freizeitaktivität, Rechnung. Die auf Hightech-Keramik basierende Uhr passt perfekt zum Anzug wie zum Match auf dem Tennisplatz. Hightech-Keramik hat zudem die Eigenschaft, sich der Körpertemperatur anzupassen und sorgt so für einen angenehmen Tragekomfort.

Ursprung in der Schweiz

Wegbereiter für die Hightech-Keramik war der Schweizer Uhrenhersteller Rado, der sie Ende der 80er Jahre als Alternative zu herkömmlichen Materialien wie Gold oder Stahl in die Uhrenindustrie einführte.

Der Rohstoff für die Herstellung der Keramik ist das äußerst feine Zirconiumdioxid mit einer Körnergröße von etwa einem Fünfzigstel des Durchmessers eines menschlichen Haares. In einem komplexen Verfahren werden die feinen Körner in das fertige Produkt umgewandelt. Zuvor hatten sich solche Materialien bei den Hitzeschildern von Raumfähren, Formel-1-Rennwagen oder spezialisierten medizinischen Geräten bewährt.

Übertroffen wird die Hightech-Keramik in ihrer Widerstandsfähigkeit nur noch von Diamant. Diamant ist das härteste natürlich vorkommende Material. Mit der erfolgreichen Entwicklung der ersten Uhr mit dieser unvergleichlich widerstandsfähigen Diamant-Oberfläche erfüllte sich ein lang gehegter Traum. Nach jahrzehntelanger Forschung war es gelungen, Kohlenstoff  in nanokristalline Diamantsubstanz mit einem Erscheinungsbild umzuwandeln, das genau den Anforderungen der Uhrenindustrie entsprach. Um dies zu erreichen, musste in einem Ofen die Atmosphäre des Planeten Jupiter simuliert werden. Im Jahr 2004 wurde diese auf Basis von Hightech-Diamanten entwickelte Uhr zur offiziell härtesten der Welt ernannt.