Smarte, digital vernetzte Technologien können einen entscheidenden Beitrag für ein sicheres Zuhause leisten. Durch den Einsatz von Smart-Home-Lösungen, bestehend aus vernetzten Tür- und Fensterkontakten, Glasbruchsensoren, Bewegungsmeldern, Kameras und Alarmsirenen, ist es möglich, bei unbefugtem Zutritt Alarm auszulösen und automatisch den Bewohner, Sicherheitsdienst beziehungsweise die Polizei zu verständigen.

Präventiver Einbruchschutz wird durch eine Anwesenheitssimulation ermöglicht, bei der in unterschiedlichen zeitlichen Abständen automatisiert vernetzte Lampen und der Smart-TV eingeschaltet beziehungsweise die Rollläden hoch- und heruntergefahren werden. Aber auch andere Anwendungsfälle sind umsetzbar: Wassersensoren schlagen Alarm bei Wasseraustritt oder Rissen in Rohrleitungen, schalten Geräte wie beispielsweise Spül- oder Waschmaschinen automatisch ab oder unterbrechen gar die Wasserversorgung und beugen so Überschwemmungen und teuren Wasserschäden vor.

Die Möglichkeiten, sicherheitsbezogene Anwendungsfälle im Smart Home umzusetzen, sind sehr vielfältig.

Intelligente Rauchmelder erkennen Rauchentwicklungen und benachrichtigen die Bewohner oder die  Feuerwehr, können aber gleichzeitig als Alarmsirenen für andere Anwendungsfälle verwendet werden.

Wetter-Apps oder die vernetzte Wetterstation erkennen heranziehende Unwetter, fahren automatisch die Markise ein, schließen die Fenster und fahren die Rollos herunter, um Sturmschäden am Haus zu vermeiden.

Die Möglichkeiten, sicherheitsbezogene Anwendungsfälle im Smart Home umzusetzen, sind sehr vielfältig, und in Kombination mit Dienstleistungen, beispielsweise von Versicherungen oder der Wohnungswirtschaft, entstehen hier völlig neue mehrwertstiftende Services und Angebote für Nutzer.

Die Geräte sind jeweils über Funkstandards oder kabelgebunden über Bus-Systeme miteinander vernetzt und werden von einer zentralen Steuereinheit im Haus oder cloudbasierten Plattformen kontrolliert.