Im Wort Motivation steckt das lateinische Wort „movere“, also bewegen, und das Wort „Motiv“. Das Motiv ist der Grund, sich zu bewegen. Motivation ist also der Antrieb für Verhalten. Was treibt Sie an, um fit zu werden oder zu bleiben? Der Wunsch nach einem gesunden Körper? Oder die anerkennenden Blicke anderer auf Ihre Bikini-Figur? Oder das Unterbieten Ihrer Bestzeit für die 10-Kilometer-Runde?

Die Motive sind sehr unterschiedlich. Es gibt Grundgesetze der Motivation, die sich als allgemein gültig erwiesen haben. Zufriedenen Menschen fällt es leichter, motiviert gesteckte Ziele zu verfolgen. Unzufriedene Menschen hingegen verlieren sich im Klagen und Jammern. Sie lassen sich weder von außen gut und nachhaltig motivieren noch können sie aus einem inneren Antrieb ausreichend Motivation schöpfen.

Je motivierender, attraktiver und interessanter ein Ziel ist, desto leichter fällt es, dieses hartnäckig zu verfolgen. Motivierend wird ein Ziel aus der Klarheit heraus, wozu ich es verfolge. Es sollte so formuliert sein, das es den Kern meiner Wünsche trifft. Es muss selbst testbar, kontrollier- und initiierbar, realistisch, messbar, mit Bedeutung für mich sein. Für die optimale Zielsetzung braucht es Selbstreflexion: Wo stehe ich, wo will ich hin? Wie wirke ich? Es hilft, seine Ziele schriftlich zu fixieren und zu überlegen, welche inneren und äußeren Ressourcen für die Zielerreichung benötigt werden. Suchen Sie sich Unterstützer und Förderer dafür! Denken Sie auch über Strategien für mögliche Hindernisse nach, damit diese Sie nicht ausbremsen, wenn sie auf dem Weg zum Ziel auftauchen. Und teilen Sie sich Ihr Ziel in mehrere Zwischenziele mit Deadlines auf, um dranzubleiben und die Motivation nicht zu verlieren.

Mens sana in corpore sano, heißt es im Lateinischen, und tatsächlich hängen ein gesunder Geist und ein gesunder Körper eng zusammen. Bewegung tut nicht nur dem physischen, sondern auch dem psychischen Zustand gut. Schon dreimal pro Woche 10.000 Schritte zu tun wirkt hervorragend als Antidepressivum. Apps helfen bei der Überprüfung. Und so, wie jeder Spitzensportler auf regelmäßige Regenerationsphasen achtet, sollten auch Sie verbindliche Pausen in Ihren Alltag integrieren. Wer jetzt mit Zeitmangel argumentiert, dem sei gesagt: Schon 1.5 bis 2 Minuten Pausen alle anderthalb oder zwei Stunden reduzieren Stress und Anspannung. Wer am Schreibtisch sitzt, kann einfach mal kurz die Augen schließen, bewusst tief in den Bauch atmen und sich innerlich an einen Ruheort begeben. Oder einfach aufstehen, ein paar Schritte über den Gang machen und sich Wasser holen. Warten Sie mit dem Stressabbau nicht bis zum Wochenende oder nächsten Urlaub, sondern wirken Sie täglich aktiv darauf hin. Um es à la Hermann Maier zu sagen: Wenn ich darauf gewartet hätte, bis es ruhiger wird, wäre ich nie zur Ruhe gekommen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen herrlichen Sommer, voller Fitness, Freude und erfolgreich erreichter Ziele!

Information

Erfahren Sie mehr von Antje Heimsoeth auf antje-heimsoeth.com.