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Home » MEIN HAUSTIER » ARTHROSE KENNT KEIN ALTER: WARNSIGNALE BEI KATZEN FRÜH ERKENNEN
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Viele Katzenhalter*innen gehen davon aus, dass ein steifer Gang oder Bewegungseinschränkungen schlicht zum Altern gehören. Doch Alter an sich ist keine Krankheit – vielmehr sind es oft Schmerzen wie zum Beispiel durch die Gelenkerkrankung Arthrose, die hinter diesen Veränderungen stecken. Gerade weil Katzen Schmerzen sehr gut verbergen, werden erste Anzeichen oft übersehen oder als normale Alterserscheinung fehlinterpretiert.

Aus diesem Grund klärt Zoetis Tierhalter*innen regelmäßig zu Schmerzanzeichen auf und lenkt im Schmerz-Awareness-Monat September besondere Aufmerksamkeit auf das Thema.

Betroffene Katzen zeigen oft subtile Bewegungs- oder Verhaltensänderungen: Sie springen weniger aufs Sofa, haben Schwierigkeiten beim Treppensteigen und verbringen mehr Zeit damit, sich auszuruhen oder zu schlafen. Manche können sich nicht mehr ordentlich putzen oder sind ungewöhnlich aggressiv gegenüber anderen Katzen, dem Tierhalter oder der Tierhalterin.

Steifheit kann also tatsächlich ein Anzeichen für Arthrosebedingte Schmerzen sein und sollte tierärztlich abgeklärt werden. Arthrose ist eine fortschreitende Gelenkerkrankung, die unabhängig vom Alter auftreten kann.

Regelmäßige Check-ups
in der Tierarztpraxis
sind essenziell, um erste
Anzeichen so früh wie
möglich zu erkennen
und richtig zu deuten.

Mit steigendem Alter erhöht sich allerdings auch die Wahrscheinlichkeit an Arthrose zu erkranken. Aktuelle Studien zeigen, dass bis zu 40%1 der Katzen im Laufe ihres Lebens Anzeichen von Arthrose zeigen. Eine Arthrose kann durch ein primäres Problem am Gelenk, zum Beispiel durch die übermäßige Belastung durch Übergewicht, entstehen oder sich durch die abnutzungsbedingten Belastungen des Alltags entwickeln. Leider wird nur bei 18 %2 der betroffenen Katzen Arthrose wirklich
diagnostiziert.

Regelmäßige Check-ups in der Tierarztpraxis sind essenziell, um erste Anzeichen so früh wie möglich zu erkennen und richtig zu deuten. Denn so kann mithilfe einer ganzheitlichen Therapie, bestehend aus kontinuierlicher und individualisierter Schmerzbehandlung, Physiotherapie, Ernährungsanpassung und Gewichtsmanagement, die Lebensqualität für die Katze zurückgewonnen werden – auch im höheren Alter.

Wer die Befürchtung hat, dass auch die eigene Katze an Arthrose-bedingten Schmerzen leiden könnte, sollte seine Samtpfote unbedingt in der Tierarztpraxis untersuchen und sich dort über innovative Behandlungsmöglichkeiten und einen multimodalen Therapieansatz beraten lassen.

Sie möchten mehr erfahren?

Weitere Informationen rund um das Thema Tiergesundheit finden Sie unter:

Quellen

1 Enomoto, M. et al., Vet Rec, 2019.
2 Godfrey, DR., et al. J Small Anim Pract, 2005.

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