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“Ein Lächeln muss von Herzen kommen”

"Ein Lächeln muss von Herzen kommen"
"Ein Lächeln muss von Herzen kommen"
Foto: Merla/Shutterstock

Im Interview spricht Ernährungsberaterin, Moderatorin und Model Monica Ivancan über die Kraft des Lächelns.

Sie verrät, wie sie ihre Tochter vom Zähneputzen überzeugt hat.

Sie stehen in der Öffentlichkeit. Wie wichtig ist Ihrer Meinung nach ein schönes Lächeln für den Erfolg?

Ich denke, dass es extrem wichtig ist – zumindest dann, wenn man kein Charakterschauspieler ist. Mich persönlich spricht ein offenes, schönes Lächeln auch an.

Ist ein anziehendes Lächeln ein „Türöffner“?

Absolut. Doch auch das Gegenteil ist der Fall: Die Erscheinung kann noch so toll sein, wenn dann aber schlechte Zähne ins Spiel kommen, ist die Tür schnell wieder zu.

Bitte definieren Sie ein schönes Lächeln etwas genauer.

Zuallererst muss es von Herzen kommen. Ein Lächeln ohne leuchtende Augen ist nichts wert. Man sieht das häufig in Amerika. Jeder Star hat ein Eine-Million-Dollar-Lächeln, doch es ist am Ende nicht mehr als einfach nur Zähne zeigen. Beim Lächeln ist eben nicht nur die Mundpartie gefragt.

Ich finde weiße Zähne schön, aber wenn es beginnt, unnatürlich zu wirken, bin ich kein Fan mehr davon.

Wie pflegen Sie Ihre Zähne?

Seit Langem benutze ich nur noch eine elektrische Zahnbürste, weil ich damit einfach zufriedener bin. Nach dem Zähneputzen morgens und abends nutze ich zusätzlich eine Mundspülung. Zahnseide ist auch ein guter Freund von mir (lacht). Zudem folge ich immer noch dem Tipp meiner Mutter, den sie mir schon als Kind gepredigt hat: Iss einen Apfel am Tag, und deine Zähne bleiben gesund.

Haben Sie Ihre Zähne schon einmal gebleicht?

Vor zwölf Jahren habe ich meine Zähne unter zahnärztlicher Aufsicht gebleacht. Ich hatte mich damals dafür entschieden, weil meine Eckzähne immer eine Nuance dunkler waren. Das hat mich gestört. Ich war mit dem Ergebnis dann sehr zufrieden, auch weil mein Zahnarzt es nicht übertrieben hat. Ich finde weiße Zähne schön, aber wenn es beginnt, unnatürlich zu wirken, bin ich kein Fan mehr davon.

Warum haben Sie Ihre Zähne danach nicht mehr gebleacht?

Ich habe es nicht mehr gebraucht. Ich trinke weder Kaffee noch Rotwein, und meine Zähne haben sich nach dem ersten Bleachen nie wieder verfärbt. Ich bin bis heute sehr happy mit der Farbe meiner Zähne.

Haben Sie dafür etwas Bestimmtes getan?

Ich hatte immer mal wieder Zahnpasta mit Whitening-Effekt, was ja auch schon einiges bewirkt.

Hatten Sie schon einmal Probleme mit Ihren Zähnen?

Ja, ich hatte immer einen Problemzahn. Der Backenzahn war kaputt, aber es wurde lange versucht ihn dennoch zu erhalten, obwohl immer eine Entzündung in ihm steckte. Leider hat der Zahn mir viele Jahre Probleme bereitet – besonders mit den Nebenhöhlen. Als ich mich dann vor drei Jahren gegen den Zahn und für ein Implantat entschieden hatte, gehörten meine chronischen Nebenhöhlenentzündungen der Vergangenheit an. Im Nachhinein habe ich mich sehr geärgert, dass ich das nicht schon viel früher gemacht habe.

Sie sind auch Mama. Wie bringen Sie Ihrer Tochter Zahnpflege näher?

Von Anfang an habe ich meine Tochter Rosa mit integriert und sie schon als Baby mit ins Bad genommen, wenn ich meine Zähne geputzt habe. Später hat sie einen Anfängerkaustift bekommen, mit dem sie dann auch „putzen“ konnte. Das fand ich super und dachte, dass wir dadurch wohl nie Probleme mit dem richtigen Putzen bekommen würden.

Und?

Fehlanzeige. Ab dem Moment, wo eine Kleinkindzahnbürste und Zahnpasta ins Spiel kamen, war es vorbei.

Wie haben Sie Ihre Tochter umgestimmt?

Ich habe nicht aufgegeben, bin drangeblieben und habe es jeden Tag weiterhin in den Tagesablauf eingebaut. Zudem habe ich ihr Geschichten vom Baktus erzählt, der die Zähne angreift, wenn man nicht putzt. Und was auch gut gezogen hat, war der Ponyhof in unserer Nähe.

Inwiefern?

Dort steht ein Pony mit ganz gruseligen Zähnen und Rosa hat das auch festgestellt: „Nicht schöne Zähne, Mama“. Ich habe ihr dann gesagt, dass man solche Zähne bekommt, wenn man nicht richtig Zähne putzt (lacht). Und das hat dann gezogen. Seitdem putzt sie vorbildlich allein – auch, wenn ich immer noch einmal nachputze.

Welchen Tipp würden Sie unseren Lesern zur Zahnpflege geben?

Routine ist alles. Hilfreich ist auch eine kleine Zeituhr, denn auch wenn man das Gefühl hat, schon ewig zu putzen, machen wir das fast alle viel zu kurz. Ich kann auch empfehlen, jeden Zahn einzeln zu putzen. Hilfreich ist hier, den Zähnen Zahlen oder Namen zu geben – so kann man keinen vergessen.

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