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Hautalterung: Männer vs. Frauen

Hautalterung: Männer vs. Frauen
Hautalterung: Männer vs. Frauen
Foto: Refat/Shutterstock

Männer- und Frauenhaut altern unterschiedlich. Die Gründe liegen in der Pubertät.

Durch die in dieser Zeit entstehenden hormonellen Veränderungen entwickelt die Haut geschlechtsspezifische Unterschiede. Der kleine Unterschied liegt in den tieferen Hautschichten.

Männer haben im Allgemeinen eine dickere Haut mit mehr Talgdrüsen als Frauen. Außerdem altert ihre Haut anders. Frauen neigen mit dem Alter zu trockenerer Haut, während viele Männer an fettiger Haut und müdem Aussehen leiden, wenn sie älter werden.

So ist Männerhaut von Natur aus feuchter und auch beim Thema Sonnenschutz ist die männliche Haut aufgrund von Verdickungen und vermehrter Talgproduktion klar im Vorteil. Aufgrund struktureller Unterschiede verliert die Haut bei Frauen mehr Feuchtigkeit und ist weniger vor Sonneneinstrahlung geschützt.

Sichtbare Zeichen einer durch UV-Licht gealterten Haut sind tiefe und breite Falten. Darüber hinaus verringert sich die Kollagen-Produktion der Haut in der Menopause deutlich. Untersuchungen zeigen, dass Frauen in den ersten fünf Jahren nach Beginn der Menopause fast ein Drittel an Kollagen verlieren.

Ursache dafür ist ein niedriger Östrogenspiegel, der die Produktion von Prokollagen hemmt. Besonders Frauen sollten daher frühzeitig beginnen, ihre Haut mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen, um den Feuchtigkeitshaushalt auszugleichen und die körpereigene Kollagenproduktion wieder zu aktivieren.

Eine gesunde Lebensführung bietet einen entscheidenden Beitrag zur Prävention von Falten.

Zeichen des Alters

Doch auch Männer bleiben nicht vor Falten verschont. Der kontinuierlich sinkende Hormonspiegel mit abnehmender Fettproduktion der Talgdrüsen lässt die Haut immer dünner und trockener werden. Schon um den 30. Geburtstag herum wird dieser schleichende Prozess zunächst um die Augen oder den Mund als feine Linien sichtbar. Die Haut reagiert nun sensibler auf schädigende Alltagsreize und Umwelteinflüsse – bei Mann und Frau.

Zudem muss man wissen, dass weitere Faktoren für das Hautbild entscheidend sind: Die individuellen Erbanlagen bestimmen die maximale Lebenszeit einer Zelle. So kann ein Mangel an Schutzenzymen zur vorzeitigen Zellalterung führen. Dieser Faktor ist biologisch vorgegeben und kann nicht beeinflusst werden.

Hautalterung natürlich vorbeugen

Jeder möchte im Alter gesund und aktiv bleiben – auch optisch. Zudem gilt die Haut als Spiegel der Seele und kann dadurch eine lebensbejahende und bewusste Lebensführung nach außen sichtbar machen.

Eine gesunde Lebensführung bietet einen entscheidenden Beitrag zur Prävention von Falten. Raucher, Sonnenanbeter und Liebhaber von Hochprozentigem sind von einer stärkeren Faltenbildung betroffen.

Auch regelmäßige Hautvorsorgeuntersuchungen sollten schon in jungen Jahren zum Schutz vor Hautkrankheiten durchgeführt werden. Hinzu kommen die Möglichkeiten der schönheitsfördernden Therapien. Die gesunde Einstellung zur eigenen Persönlichkeit und individuelle Entscheidungen zu den Möglichkeiten der modernen Medizin sind die Stützpfeiler einer schönen Ausstrahlung lebenslang.

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