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Unser Selbstbild auf der Kleiderstange

Unser Selbstbild auf der Kleiderstange
Unser Selbstbild auf der Kleiderstange
Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre zeigen, dass unsere Kleidung ein äußerst machtvolles Beeinflussungsinstrument ist. Foto: Makistock/Shutterstock

„Kleider machen Leute“, diese Redensart kennt wohl jeder von uns und denkt dabei oft nur an die Außenwirkung. In der Tat zeigen zahlreiche Studien, dass die Kleidung den Eindruck, den andere von einer Person haben, beeinflusst.

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Adrian Marwitz

Founder und Eyewear Brand Designer, München

Seitdem wir als Kind allein entscheiden durften, ob wir lieber mit dem blauen oder dem violetten Pullover in die Welt hinausgehen, begleitet uns eine Frage durchs Leben: Was ziehe ich heute bloß an? Jeden Morgen dasselbe, so stehen wir vor dem offenen Kleiderschrank und wählen aus unserem Fundus den geeigneten Dresscode für den Tag. Ein mancher greift hier, ohne lange nachzudenken, zu ein und denselben Lieblingsstücken, andere stellen sich ihr Outfit sorgfältig zusammen. Wer hier viel Zeit auf das Ankleiden verwendet, gilt schnell als oberflächlich, hat jedoch möglicherweise ein besseres psychologisches Gespür als andere.

Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre zeigen, dass unsere Kleidung ein äußerst machtvolles Beeinflussungsinstrument ist. Sie lenkt nicht nur den Eindruck, den andere von uns haben, in eine bestimmte Richtung, nein, sie hat auch eine durchgreifende Wirkung auf uns selbst. Stimmung, Selbstverwirklichung, sogar Konzentration und Denkvermögen lassen sich durch eine gekonnte Auswahl der den Körper umhüllenden textilen Verpackung steuern.

Der Zusammenhang von ausgewählten Kleidungsstücken und der Selbstbeschreibung

In einem raffinierten Experiment der beiden Forscher Bettina Hannover und Ulrich Kühnen wurden unterschiedliche Teilnehmer gebeten, in formeller oder, sagen wir, in „Wohlfühlkleidung“ im Labor zu erscheinen. Hierbei ging es um die Erkundung des Zusammenhangs zwischen Outfit und Selbstbeschreibung. Probanden, die Jeans, Sweatshirt und Turnschuhe trugen, wählten zur Selbstbeschreibung Wörter wie tolerant, unbekümmert, tollpatschig, emotional, spielerisch und progressiv.

Hingegen benutzten Probanden in formeller Kleidung Adjektive wie akkurat, strategisch, gepflegt, pünktlich, kosmopolitisch und beherrscht in ihrer Einschätzung. Laut den Forschern haben diese Werte durchaus Bedeutung für Alltagssituationen. Die Ergebnisse dieser Studie lassen vermuten, dass Menschen nicht nur ihre Selbstbeschreibung an ihre momentane Kleidung anpassen, sondern sich demnach entsprechend verhalten.

Designter Durchblick

Unauffällig auffällige Brillen liegen im Trend. Durch zeitlose Design und kompromisslose Qualität Made in Germany zieren sie detailgetreu das Gesicht etlicher Menschen und das mit Leichtigkeit. Genau wie bei der Auswahl seiner eigenen Kleidungsstücke spielt ebenso die Wahl der geeigneten Brille eine elementare Rolle. Sie ist nicht nur Sehhilfe, sondern auch gleichzeitig ein hochwertiges Accessoire. Mit ihr lässt sich die Persönlichkeit zum Ausdruck bringen und der eigene Stil unterstreichen.
Sowohl für den Augenoptiker als auch für den Kunden ist die richtige Einschätzung ausschlaggebend, um das perfekte Modell zu finden.

Beginnen wir bei der Brillenfassung zur jeweils passenden Gesichtsform. Hier können kompetente Augenoptiker recht schnell erfassen, welche Fassung zum Typ und der Gesichtsform des Kunden passt. Hier lässt sich in zwei Grundtypen unterscheiden: Erstens der Brillenträger, der eine „unauffällige“ Brille möchte, also eine Fassung, die sich harmonisch aber unaufgeregt in das Gesicht einfügt. Und andererseits der Typ, der modisch orientiert ist und seine Brille entsprechend als modisches Accessoire versteht.

Dann ist es soweit: Kaum haben sich unsere Augen – sowohl die des Brillenträgers als auch die des Betrachters – an den neuen Durchblick gewöhnt, da macht sie sich plötzlich unsichtbar, unsere Brille. Das heißt nicht, dass die Gläser kleiner werden. Es ist der Rahmen, der verschwindet. Die Bügel und der Rahmen der Brille sind aus feinstem Metall, um genau zu sein Titan, ein leichtes aber zugleich stabiles Material um nicht nur angenehm ansehbar zu sein sondern auch eine Erleichterung für den Nasenrücken zu bieten. Die Kombination aus klarem Design und einer leichten Rauhe-Haptik der Oberfläche, geben der Art dieser Brillengestelle die Hochwertigkeit, die das Grundprodukt unterstreichen. 

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