Was sind die Grundlagen, welche beim Game Engeenierng / Game Design vermittelt werden?

Der Studiengang Games Engineering vermittelt die wissenschaftlichen und technischen Kenntnisse zur Entwicklung heutiger state-of-the-art Computerspiele. Diese verwenden ein breites Spektrum informatischer Technologien, z.B. für die Analyse von Benutzereingaben, die Simulation virtueller Spielwelten oder die Synthese von verschiedenen Ausgabekanälen in Echtzeit.

Was muss ich für Fähigkeiten muss ich für den Studiengang mitbringen? 

Studierende sollten ein Interesse an technisch/informatischen Lösungen für interaktive System im Schwerpunkt Entertainment mitbringen. Ein Interesse am Anwendungsfeld Computerspiele ist sicher hilfreich und gewünscht.

Die vermittelten informatischen Fähigkeiten sind umfangreich, insbesondere unter dem Aspekt zukünftiger Generationen von Serious und Immersive Games, werden aber im Rahmen des Studiums umfänglich vermittelt. Vorhandene Programmiererfahrung ist hilfreich aber nicht unbedingt notwendig. Ein gutes Verständnis mathematischer Inhalte ist nützlich.

Wie viel Praxis kann ein Bewerber erwarten, werden beispielsweise Praktika in das Studium eingebunden?

Mehr als 1/3 des Studiums sind praktische Inhalte. Über alle 6 Semester gibt es ein begleitendes „GameLab“ (s.u.), eine Besonderheit des Studiengangs in Würzburg. Ein zusätzliches außeruniversitäres Praktikum ist Pflicht. 

Was sind die Besonderheiten des Studiengangs?

Die Besonderheiten der Ausbildung in Würzburg sind neben dem praktischen Anteil der durchgängigen GameLabs aktuelle Schwerpunkte wie Immersive Games oder hoch interaktive multimodale Systeme im Social, Serious oder Mixed Reality Gaming, eine intensive praktische Umsetzung der Lehrinhalte sowie eine Anbindung starker industrieller Partner wie Ubisoft und Bluebyte.

Eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis liegt dem Konzept des Würzburger Bachelorstudiums Games Engineering zugrunde. Ab dem ersten Semester werden im sogenannten Games Lab erlernte Konzepte praktisch und kreativ umgesetzt. Hierbei entwickeln Studierende ab den ersten Semestern eigene Spiele. Zudem erhalten Studierende eine fundierte Ausbildung in den Grundlagen der Informatik und Mathematik.

Wie sieht es nach dem Studium aus, wie sind die Karrierewege nach dem Studium?

Computerspiele haben sich seit vielen Jahren dauerhaft als relevantes Medium im Freizeit- und Kulturbereich etabliert. Die Computerspielindustrie hat sich dabei zu einer Wachstumsbranche mit einem hohen Bedarf an gut ausgebildeten Fachleuten entwickelt.

Bayern greift diese Entwicklung durch gezielte Initiativen auf. Die Einführung des Studiengangs ist Teil des Programms "Digitaler Campus Bayern" der Initiative "Bayern Digital", welche 2014 ins Leben gerufen wurde. Der Studiengang wird am Institut für Informatik unter Federführung des Lehrstuhls für Mensch-Computer-Interaktion realisiert. Der Studiengang verstärkt zusätzlich den Medienschwerpunkt der Julius-Maximilians-Universität am Institut für Mensch-Computer-Medien.

Studierende werden Ihr Arbeitsfeld primär in existierenden oder eigenen Firmen der Spieleentwicklung oder der Spielesystementwicklung finden und dort für die technische Realisierung verantwortlich sein und neue Technologien entwickeln und voranbringen. Typische Aufstiegsmöglichkeiten gehen vom junior über den senior Entwickler zum Projekt- und Abteilungsleiter bis hin zur Leitungsebene als CTO.

Das Studium Games Engineering baut auf einem soliden informatischen Fundament auf. Neben den notwendigen anwendungsspezifischen Kenntnissen wird eine grundlegende informatische Ausbildung in einem spannenden Anwendungsfeld vermittelt, welche über verschiedene weiterqualifizierende Masterprogramme eine Öffnung auch für alternative informatiknahe Tätigkeitsbereiche erschließt.

Information

Mehr Informationen können Sie auf games.uni-wuerzburg.de finden.