Denn nach der besinnlichen Zeit sind Eltern und Kinder schnell mit dem neuen flauschigen oder gefederten Familienmitglied überfordert.

Dies stellt nicht selten den Familienfrieden auf eine harte Probe. Teilweise geht die Überforderung sogar so weit, dass die Tiergeschenke auf der Straße, im nächsten Wald, im Tierheim oder sogar im Müll landen. Sich Tiere anzuschaffen, sollte also immer gut überlegt sein.

Hierbei helfen Fragen wie:

Wie viel Zeit beansprucht ein Haustier und haben Sie diese Zeit?

 

Was kostet ein Haustier? Mit den Anschaffungskosten ist es nicht getan!

 

Passt ein Tier in die Wohnung oder das Haus?

 

Gibt es jemanden, der sich während Schule/Arbeit/Urlaub um das Tier kümmert?

 

Sind alle Familienmitglieder (und auch der Vermieter) mit dem Tier einverstanden?

 

Gibt es gesundheitliche Risiken, beispielsweise durch Allergien?

 

Vom spontanen Tierkauf zur Weihnachtszeit ist daher abzuraten. Viel sinnvoller ist es, Tierschutz- oder Umweltorganisationen mit einer Geschenkspende zu unterstützen oder eine Tierpatenschaft abzuschließen.

So helfen Sie, bedrohte Tierarten zu schützen – und leisten einen nachhaltigen Beitrag, der länger andauert als ein paar Weihnachtsfeiertage.