Das Entfernen von Tätowierungen ist weitaus schwieriger als das Tätowieren selbst. Auch die einzelnen Tattoofarben sind unterschiedlich leicht oder schwer zu entfernen.

Die gängigste und für Tätowierungen in mittleren Hautschichten effektivste Methode der Entfernung stellt die Lasertherapie dar.

Bei einer fachgerecht durchgeführten Tätowierung befinden sich die tätowierten Farbpigmente in der mittleren Hautschicht, nur in dieser Schicht bleibt das Tattoo farbecht erhalten.

Werden die Pigmente wie bei Henna-Tattoos nur in der äußeren Hautschicht eingebracht, so verblasst das Tattoo mit der Zeit von selbst, da sich die Hautschicht komplett selbstständig erneuert.

Mittels eines Hautlasers werden dabei die Farbpigmente in der Tätowierung möglichst genau angepeilt und durch die Laserenergie stark erhitzt.

Dabei zerplatzen die Pigmente, wobei die Ärzte darauf achten, dass die umliegenden Hautareale durch die Hitze nicht verletzt werden. Die Pigmente werden später durch körpereigene Abwehrzellen abgebaut.

Die Laserbehandlung hat sich in den letzten Jahren als die beste Methode gegen Tätowierungen bewährt und durchgesetzt. Wichtig ist hier das Sie sich bei einer Laserbehandlung immer an einen Facharzt wenden.

 

Können beim Lasern Strahlenschäden wie bei Röntgenstrahlen entstehen?

Strahlenschäden im Sinne von radioaktiver Belastung gibt es bei dermatologischen Lasern nicht, da mit einer völlig anderen Lichtart, Wellenlänge und weiteren gearbeitet wird als bei Röntgenstrahlen.

Seit über einem halben Jahrhundert wird mit Lasern in der Dermatologie praktiziert.

Tattooentfernung

Die heutzutage verwendeten Lasergeräte sind zwar erst vor wenigen Jahren von den Herstellerfirmen anwendungsreif entwickelt worden, können aber aufgrund der physikalischen Eigenschaften des Laserlichts sowie jahrelangen Erfahrungen Langzeitnebenwirkungen ausschließen.